| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
"Es ist eine gewisse Verunsicherung dadurch entstanden, dass Namen von Horten ins Gespräch gebracht worden sind - überflüssigerweise", entschärfte Böhrnsen nun die Situation und versicherte: "Ich bin hier, um völlige Entwarnung zu geben. Wir wollen doch keine Entwicklung, die den Schulen etwas aufoktroyiert." Die Frage nach einem Ganztagsbetrieb stelle sich in der Melanchthonstraße erst dann, wenn dort darüber geredet werde, wie sich die Situation vor Ort weiterentwickeln solle. "Zum Schuljahr 2012 stellt sie sich überhaupt nicht", so Bürgermeister Böhrnsen.
"Wir waren in Sorge, dass der Hort nach einem Jahr schon wieder geschlossen wird. Wir sind damit so gut versorgt, dass wir uns verschlechtern würden", zeigte sich während Böhrnsens Besuch Schulleiterin Sabine Göricke erleichtert. Böhrnsen warb schließlich für Bremens Ganztagsschulbetrieb: "Es geht darum, ganztägiges Lernen und Betreuung zu ermöglichen - das ist im Interesse der Kinder und ihrer Entwicklung. Wir wollen ja keine Verschlechterung. Wenn Hortplätze aufgegeben werden, müssen die Kinder in gleicher Weise Betreuung und Service finden, wie es in den Horten der Fall war." Gerecht sei, dabei dorthin mehr zu geben, wo der Bedarf größer sei: Dieses Prinzip gelte dabei ausdrücklich für den weiteren Ausbau der Ganztagsgrundschulen.


Regenwahrscheinlichkeit:



