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Die Künstler kennen sich seit mehreren Jahren und studieren beide in Meisterklassen an der Hochschule für Künste. Sebastian Dannenberg mit dem Schwerpunkt Malerei und André Sassenroth zum Gegenstand der Bildhauerei. Beide beschäftigen sich mit der Raumsituation. "Ich arbeite viel mit Räumen", schildert Sassenroth. Er zeigt in der Ausstellung unter anderem ein Raumkonstrukt aus verschiedenen Dachmaterialien. Der Vorbau trägt den Titel "Superhero inside". "In dem kleinen Kasten steckt Großes", verrät er.
Beinah eine kleine Szene stellt die Installation eines alten Dachfensters an der Wand dar, unter dem ein Rollstuhl geparkt ist. Beides sind Fundstücke. Sassenroth thematisiert auf diese Weise das Abgestelltsein im Alter und verweist auf den Blick aus dem Rollstuhl durch das Fenster.
Auch in Dannenbergs Arbeiten findet sich das Thema Perspektive wieder. Von ihm sind die großflächigen verorteten Malereien in der Ausstellung. Mit Lack hat er Teile der Wand bemalt und Holzträger davor montiert. Für den Besucher ergibt sich der Eindruck, als stünde er vor der Rückseite des Bildes. "Die Rückseite wird zur Vorderseite", erklärt Sebastian Dannenberg. Teilweise arbeiten die Künstler auch ähnlich: "Es gibt viele Verschränkungen", bekennt Dannenberg. So sind beispielsweise in der Schau von beiden Fotografien zu sehen. "Wenn ich auf Reisen bin fotografiere ich mit Vorliebe Sprache und Sprachüberreste", verrät Sassenroth. Die gezeigten Ausschnitte stammen von einer Spanienreise. Gemeinsam arbeiteten die befreundeten Künstler eine knappe Woche am Aufbau für "Upper". "Es macht einfach Spaß zusammen zu arbeiten", findet Sebastian Dannenberg.
Die Ausstellung "Upper" ist bis zum 3. Februar mittwochs und freitags von 15 bis 19 Uhr und donnerstags von 15 bis 21 Uhr in der Galerie des Westens, Reutherstraße 9-17, zu sehen.


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