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Die Inspiration für das Bild kam bei einem Safariparkbesuch. Sonst findet Gutsche Anregungen für seine Werke bei anderen Künstlern oder auch in seiner Arbeit. Gutsche ist gelernter Betonbauer und arbeitet heute als Bauingenieur. "Ich arbeite viel mit Skizzen, aber auch mit vielen verschiedenen Materialien: Beton, Stahl, Holz." Da verwendet der Künstler aus Borgfeld auch mal Matten, die normalerweise in den Boden eines Hauses kommen, als Bilderrahmen. Denn Gutsches künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Arbeiten mit Stahlblechen. Aus diesen baut er Rahmen, freistehende Plastiken oder auch Wandobjekte.
Eines der auffälligsten Werke sind die Stahlelefanten. Im Gleichschritt spazieren zwei Dickhäuter aus Stahl mit einer Sonne und einer Blume im Rüssel durch den Ausstellungsraum. Die Idee für das Werk kam von der Visitenkarte eines Lilienthaler Künstlers. "Ich setze dann die Arbeiten anderer Künstler auf meine Art und Weise um", sagt Gutsche.
Doris Fehlauer-Bösch und Felix Lüders aus Zeven schauen sich jedes Werk genau an. "Mir gefällt die Ausstellung sehr gut. Besonders der Tiger ist toll - mit dem extra angebrachten Draht sieht es so aus, als ob er gleich aus dem Bild herausspringt", sagt Lüders. Wenn er das nötige Geld hätte, würde er sofort das Bild mit nach Hause nehmen. Fehlauer-Bösch hat bereits ein Original bei sich zu Hause: "Ich habe einen Gutsche bei mir hängen. Hier im Eingangsbereich ist ein Bild von einem Elefanten. Ich habe auch so einen, bloß kleiner und wie ich finde schöner." Besonders die Vielseitigkeit und die stetige Weiterentwicklung der Arbeit von Gutsche gefallen ihr.
Der Borgfelder experimentiert schon seit Jahren mit unterschiedlichen Kunstformen - nur Malerei hat ihm auf Dauer nicht gereicht. Gutsche sagt: "Ich wollte auch mal was machen, was nicht jeder tut. Und jetzt setze ich einfach das um, was mir gefällt." In Zukunft will sich der Künstler verstärkt auf Abstrakte Malerei auf Stahlblech und Hartholz konzentrieren.
Die Ausstellung mit 72 Arbeiten ist noch bis zum 20. Dezember im Kulturhaus Pusdorf zu sehen.


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