| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Zwei Schwachpunkte haben die Gutachter im Stadtteil ausgemacht: den Rückgang von Wirtschaft und Handel im Bereich Woltmershauser Straße und Defizite in der Jugendarbeit. Gegengesteuert werden sollte zunächst mit einer Schwerpunktsetzung im Bereich des Woltmershauser Marktplatzes für den Handel und mit forcierter Jugendarbeit im Komplex des Schulzentrums Butjadinger Straße. Beides sei, so Siegel, nicht recht vorangekommen, mit der Folge, dass Fördergelder gar nicht abgerufen worden seien. Für Jugendprojekte sollen deshalb jetzt die Standorte Butjadinger Straße und Kamphofer Damm ins Auge gefasst werden. Und die Förderung der Geschäftswelt soll für die ganze Woltmershauser Straße gelten. Damit Bewegung in die Angelegenheiten kommt, zahlt "Wohnen in Nachbarschaften" Arbeitskräfte, die Projekte einleiten und koordinieren. "Wir brauchen einen Fahrplan für die nächsten zwei Jahre", betont Siegel. Deshalb werden dem Sozialzentrum Süd und dem Kulturladen Pusdorf je zehn Stunden wöchentlich
für die grundlegenden Arbeiten in den Bereichen Jugend und Soziales sowie Wirtschaft und Handel bezahlt.
Nach einem Workshop und einigen Zusammenkünften ist Beiratssprecherin Edith Wangenheim (SPD) optimistisch, dass jetzt Fortschritte erzielt werden. Sie setzt besonders auf die neue Spitze der Interessen- und Werbegemeinschaft Woltmershausen (IWG). "Woltmershausen muss die Chance nutzen", sagt die Beiratssprecherin und: "Da kommt neuer Schwung rein."


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