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Bislang sei lediglich die abgerissene Versorgungsleitung des Vermissten gefunden worden.Der 39-Jährige hatte am Montag versucht, ein Netz aus dem Propeller eines an der Columbuskaje liegenden Kreuzfahrtschiffes zu lösen. Die "Noordam" durfte am Dienstagmorgen Bremerhaven verlassen und die Reise mit 1500 Passagieren an Bord Richtung Mallorca antreten. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass der Mann von der starken Strömung abgetrieben wurde.
Das Unglück hatte sich am Montagmittag ereignet, während die ersten Passagiere das Luxusschiff betraten. Kurz nachdem der Taucher die Arbeit an der Schiff begonnen hatte, rissen die Sicherungsleine und der Versorgungsschlauch zu dem Mann.
Hoffnungen, der 39-Jährige habe sich mit Hilfe einer Notausrüstung schwimmend an Land retten können, bewahrheiteten sich nicht. Weil die Gefahr bestand, dass der Mann sich unter dem Schiff verhakt hatte, wurde ein Auslaufverbot für die "Noordam" verhängt.
Taucheinsätze in der Weser gelten als sehr gefährlich und sind wegen der starken Strömung nur eine halbe Stunde vor und nach Hochwasser möglich. Zudem besteht unter Wasser praktisch keine Sicht. Dadurch waren auch Einsatzmöglichkeiten für Rettungstaucher stark eingeschränkt. (dpa)



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