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Der Automat zeige in der Regel ein Fehlersignal an, weil das Geld weder ausgezahlt noch wieder eingezogen werden könne, so die Polizei. Sobald sich der Kunde frustriert vom Automaten entfernt, ziehen die Betrüger die angeklebte Leiste ab und entnehmen das Geld.
Mit dem so genannten „Cash Trapping“, zu deutsch „Bargeld mit einer Falle einfangen“, wurde in Deutschland erstmals Anfang Oktober Geld erbeutet. In der vergangenen Woche wurden nun erstmals auch in Bremen drei Fälle bekannt. Die Täter nutzen nicht nur Geldautomaten, die in den Außenwänden von Bankfilialen eingelassen sind, sondern auch solche, die sich in den Vorräumen der Banken befinden.
Die Polizei rät daher zu erhöhter Achtsamkeit beim Geldabheben. Wem an einem Geldautomaten etwas Verdächtiges auffalle, solle den Abhebevorgang am besten abbrechen, und sich an einen Bankmitarbeiter oder die Polizei zu wenden, sagte Pressesprecher Ronald Walther.
Wer die Abhebung bereits bestätigt hat, und trotzdem kein Geld erhält, könne auch den Ausgabeschacht abtasten und gegebenenfalls versuchen, das gefangene Geld selbst herauszuziehen. „Aber man sollte dabei vorsichtig sein, und nicht wie wild am Automaten herumrütteln“, so Walther gegenüber WESER-KURIER Online. Ein weiterer Tipp: „Wenn man eine Begleitperson dabei hat, sollte am besten einer am Automaten bleiben, während der andere Hilfe holt. Denn der Täter ist bei dieser Masche immer in der Nähe, und nutzt seine Chance, um an das Geld zu gelangen, sobald der Geldautomat frei ist“, sagt Walther. „Droht die Situation gefährlich zu werden, sollte man allerdings nicht den Helden spielen.“



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