Wie Andrea Wittrock, Leiterin der Polizeiinspektion Süd, gestern gegenüber den zahlreichen Medienvertretern erläuterte, wird die hochmoderne Technik vielmehr eingesetzt, um den Diebstahl etwa von Computern, Mobiltelefonen oder teuren Messgeräten aus Büros und technischen Anlagen abzuwehren. Dazu wurden die Geräte mit einer sogenannten künstlichen DNA eingesprüht. Die Flüssigkeit ist unter ultraviolettem Licht als Film sichtbar. Und wegen der einzigartigen Signatur der künstlichen DNA kann entwendetes Gut dem Eigentümer zugeordnet werden.
Der Flughafen beteiligt sich damit an der großangelegten Initiative der Bremer Polizei "Eigentumsschutz durch künstliche DNA" und ist dabei zugleich auch der erste deutsche Airport mit einem derartigen Konzept. Beim Einsatz künstlicher DNA ist das Bremen Vorreiter. Seit Anfang vergangenen Jahres sind Schulen, Firmen und Privathaushalte in Bremen und Bremerhaven dabei. Erste Ergebnisse bestätigen, dass der Einsatz zumindest eine abschreckende Wirkung zu haben scheint, da die Zahl von Wohnungseinbrüchen in Testgebieten gesunken ist. Schon der Hinweis an Häusern oder Geschäften hält Langfinger nach Erkenntnissen der Polizei auf Distanz.


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