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Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen – dieses Wettbewerbskriterium erfüllen die Unterrichtsmethoden der erstplatzierten Wilhelm-Olbers –Schule besonders gut. Schüler, die sich auch neben dem Unterricht noch spielerisch an Wirtschaftsthemen herantasten wollen, können sich inzwischen in vier Schülerfirmen ausprobieren: Dort betreiben sie eine Schulcafeteria, bedrucken und verkaufen T-Shirts, bieten ihren Mitschülern Schulmaterialien an und bereiten frischen Salat für die Mensa zu.
Bereits im Jahr 2009 wurde die Wilhelm-Olbers-Schule mit dem Ehrenpreis des Wettbewerbs bedacht, in diesem Jahr konnte sie sich nun an die Spitze der sieben Mitbewerber aus Bremen setzen und 5000 Euro Preisgeld entgegennehmen. Den mit 3500 Euro dotierten zweiten Platz belegte die Bremerhavener Werkstattschule. Die Jury hat besonders das Engagement für Förderschüler, verhaltensauffällige Schüler und Schulschwänzer gewürdigt, die wieder in Regelschulen integriert werden sollen.
Die gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung führten den Wettbewerb, der insgesamt auf 220.000 Euro dotiert ist, alle zwei Jahre durch.
Bundesweit beteiligten sich in diesem Jahr über 600 Schulen. Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die in Bremen erstplatzierte Wilhelm-Olbers-Schule nun die Chance, am 11. Mai 2011 von Bundespräsident Christian Wulff zum Bundessieger gekürt zu werden. Dort wird auch die Syker Ganztagsschule vertreten sein, die erst kürzlich den ersten Platz in Niedersachsen belegte.



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