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Der Bildungsprotest in Bremen kommt nach der überraschenden Kürzung von Lehrerstunden kurz vor den Ferien nicht zum erliegen. Soll er nach Ansicht der Betroffenen auch gar nicht. Lehrer des Gymnasiums Vegesack zum Beispiel waren am Samstag mit Eltern und Schülern auf den Bahnhofsplatz gekommen.
Sie schilderten die Folgen der Senatspolitik: Große Leistungskurse, Schüler müssen Kurse an anderen Standorten besuchen und der Leistungskurs Französisch steht für das nächste Jahr auf der Kippe. Was die Demonstranten von der Bremer Bildungspolitik halten, stand auf einer Papptafel zu lesen: „Lügen und gebrochene Versprechen“.
Organisiert hatte den Bildungsprotest das Bremer Bündnis für Bildung, dem sich neben der Gesamtschülervertretung, dem Elternbeirat und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) inzwischen weitere Gruppen angeschlossen haben. 2000 Unterschriften haben die Aktiven bereits gegen die Kürzungen im Bildungsbereich gesammelt, jetzt sollen die Listen an den Schulen ausgelegt werden. Harry Eisenach vom Bündnis: „Bremen hat es geschafft, seit Mitte der 90er Jahre jede fünfte Lehrerstelle zu streichen. Das geht zulasten der Qualität.“ (mbr)



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