Während der Ermittlungen hatte die Polizei 953 Speichelproben eingesammelt. Die Probe des mutmaßlichen Vergewaltigers wurde unter der Nummer 648 geführt und passte zu den Spuren am Tatort. Zudem stellten die Beamten auch im privaten Umfeld Gemeinsamkeiten zwischen dem Verdächtigen und dem Opfer fest: Beide besuchten das gleiche Sportstudio.
Alle Beteiligten hätten mit großer Erleichterung auf das Ergebnis der intensiven Ermittlungen reagiert, berichtet der Leiter des zuständigen Fachkommissariats, Erster Kriminalhauptkommissar Werner Meyer. "Wir mussten inklusive der letzten Wochenenden bis an unsere Substanz gehen", führt Meyer weiter aus. "Wie es sich jetzt tatsächlich als richtig herausgestellt hat, war der Täter in unserem Raster gefangen".
Am 1. September hatte ein maskierter Täter die 21-Jährige in deren eigener Wohnung vergewaltigt. Zuvor war er über die Terrassentür in die Wohnung eingebrochen und hatte die Frau mit Kabelbindern gefesselt. Im Zuge der Hausdurchsuchung des Hauses des Beschuldigten fand die Polizei Kabelbinder, die denen entsprechen, die bei der Tat verwendet wurden. Der 41-Jährige ist bislang noch nicht einschlägig in Erscheinung getreten.


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