Ihre Anliegen: weniger Prüfungsdruck in den Bachelor-Studiengängen, mehr Plätze in den weiterführenden Master-Programmen, mehr Geld für Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Uni, mehr Studienplätze, Verlängerung der Regelstudienzeit. Die meisten Autofahrer nahmen die etwa 40-minütige Blockade, die zu langen Staus auf den Stern-Zufahrten führte, eher gelassen.
Nur vereinzelt kam es zu wütend-verzweifelten Hup-Konzerten. Gegen 15.40 Uhr löste sich die Aktion auf. Die Studierenden zogen in die Innenstadt, wo sie die Eröffnung des Weihnachtsmarktes nutzten, um auf ihren Protest aufmerksam zu machen. Initiator der Radtour rund um den Stern ist das Aktionsplenum, das sich an der Hochschule Bremen gebildet hat und sich dort täglich um 13 Uhr in der Mensa trifft.
Am Montag soll die Studiensituation zudem auf einer Vollversammlung (10 Uhr, Mensa) diskutiert werden. Auch an der Uni regt sich Protest, nachdem die bundesweiten Aktionen von Studierenden gegen das verschulte und mit Prüfungen gespickte System der Bachelor- und Master-Abschlüsse zunächst ohne Bremer Beteiligung blieb: Seit Dienstagabend sind im Gebäude GW2 zwei Veranstaltungsräume besetzt.



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