Ob es die größte Schneeballschlacht des Universums war oder nur der Welt – wer will das schon entscheiden. Klar ist: Über 300 Menschen haben sich nach einem entsprechenden Aufruf in Internet-Sozial-Netzwerken gestern Mittag im Bürgerpark versammelt, um sich mal so richtig nach Herzenslust die Schneebälle um die Ohren zu hauen.
Im Vorfeld hatte Organisator Philipp Starcke (25) zwischenzeitlich Sorge, dass der Schnee gar nicht ausreichen könnte für so viel weißes Schlachtengetümmel. „Aber zum Glück gab es ja Daisy.“ Das Orkantief verschonte Bremen zwar weitgehend vom Wind, brachte aber den erhofften Schnee – sogar in einer Qualität, die für die Spontan-Veranstaltung kaum besser hätte sein können: „Super-Schneeball-Schnee“, freut sich ein Teilnehmer, bevor ihm jemand einen weißen Klumpen direkt in die Tasche schmetterte.
40 Liter Glühwein schenkten die Organisatoren gratis aus – in Bechern, die auf die Internetseite kickHIV.de weisen. In den Monaten vor der Fußballweltmeisterschaft sollen dort die Probleme des Afrikanischen Kontinents mit der Immunschwächekrankheit Aids ins Bewusstsein gerückt werden.


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