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Anfang der Woche sei ein eineinhalbjähriges Mädchen an einer akuten bakteriellen Infektion gestorben, sagte Daniel Goerke, ein Sprecher des Klinikverbunds Gesundheit Nord am Freitagmorgen. Er widersprach damit Berichten, es sei erneut auf der Intensivstation für Frühchen zu einem Todesfall gekommen. Eine Polizeisprecherin bestätigte die Angaben des Klinikverbunds.
Ein Polizeisprecher hatte der Nachrichtenagentur dpa zuvor mitgeteilt, es sei zu einem erneuten Frühchen-Tod im Klinikum Bremen-Mitte gekommen. Wie diese Fehlinformation zustande kam, werde nun intern geklärt, hieß es von der Polizei. Möglicherweise habe es sich um ein Missverständnis gehandelt, weil das Mädchen vor 19 Monaten als Frühchen zur Welt gekommen sei.
Das Mädchen habe auf einer anderen Station in einem anderen Gebäude gelegen, sagte Goerke. Es sei am Montag mit einer Meningokokken-Infektion in die Klinik gekommen, später auf eine Kinderintensivstation gebracht worden und am Dienstagvormittag gestorben. Das Kind war nach Polizeiangaben von Freitagmorgen als Frühchen zur Welt gekommen. Meningokokken können eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen. (jop/dpa)



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