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„Die Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Dom und auch die ersten Tage bis zum zweiten Advent sind richtig gut gelaufen“, sagt Rudi Robrahn vom Schaustellerverband Bremen. „Danach haben wir aber bemerkt, dass das Wetter schlechter wird.“ Der Markt habe in den letzten Wochen vor allem von Kurz-Besuchen gelebt. Manche Menschen erledigten Einkäufe in der Innenstadt und nutzten ihren Aufenthalt für einen kleinen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt. „Wir sind froh, dass es in diesem Jahr keinen Schnee und kein Eis gab. Mit Bussen kommen Besucher aus Holland, Skandinavien oder anderen deutschen Städten hierher – die waren 2010 fast ganz ausgeblieben“, so Robrahn. In diesem Jahr besuchten nach Angaben der Marktverwaltung circa 1,7 Millionen Menschen den Weihnachtsmarkt – Im vergangenen Jahr entschieden sich nur eine Millionen Besucher für einen Rundgang.
Jan-Peter Halves von der City-Initiative beklagt ebenfalls das schlechte Wetter. Eins sei aber anders im Vergleich zu Vorjahren: „Sonst ziehen sich die letzten Tages des Weihnachtsmarktes sehr hin und wir haben wenig Besucher. In diesem Jahr folgten nach dem letzten Adventswochenende weitere fünf Tage bis Weihnachten, die viele noch einmal ausnutzten.“
Eine Aktion, die ebenfalls auf Zuspruch stieß, ist der Adventskalender auf einer kleinen Bühne vor dem Dom. Robrahn: „Jeden Tag kamen der Weihnachtsmann und eine prominente Person, die ein Adventstürchen öffnete.“ Sigrid von Glahn, stellvertretende Leiterin der Marktvergabe, fasst die Ausbeute des Weihnachtsmarktes in einem Satz zusammen: „Es war kein sehr guter, aber ein guter Weihnachtsmarkt.“ (aya)


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