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Da sind die Auszubildenden in der Niederlassung einer großen Firma, die eine Versteigerung zugunsten der Weihnachtshilfe organisieren. Da ist der große Gala-Abend der Wolkenschieber, die eine mehr als stattliche Summe für die Spendenaktion unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde bestimmen. Da sind Schulen, die den Erlös ihrer Weihnachtsbasare spenden.
Die Bremer Philharmoniker stellen seit vielen Jahren schon ihr Weihnachtskonzert in der Glocke in den Dienst der guten Sache. Dieses Mal hat außerdem die Bremer Kinder- und Jugendkantorei den Erlös aus ihrem Konzert im Rathaus für die Weihnachtshilfe vorgesehen. Treue Spender wie Rainer Langhorst mit der Transport Logistik-Firma Heinrich Langhorst & Co. KG oder die Leopold und Johanne Schlömerkämper-Stiftung haben 2011 wieder die Aktion unterstützt, die Deutsche Factoring Bank hat die Summe einer Tombola zugunsten unseres Projekts auf 2000 Euro aufgerundet.
Seit Jahren dabei
Etliche Firmen gehören seit Jahren zu den verlässlichen Spendern größerer Summen. Und da sind auch oder vor allem die vielen Einzelspenden und ideenreichen Hilfsangebote von Bremerinnen und Bremern sowie Leserinnen und Lesern aus dem Umland, die das Projekt Weihnachtshilfe mit Leben erfüllen.
Die Auszubildenden des weltweit operierenden Unternehmens Royal Greenland, das in Bremen eine Niederlassung hat, versteigerten einen Fernseher auf der Weihnachtsfeier, den die Firmenleitung ihnen überlassen hatte. Die Idee der angehenden Groß- und Einzelhandelskaufleute um den Azubi Mike Instenberg kam offenbar gut an. Den Erlös der amerikanischen Versteigerung von über 800 Euro rundete die Unternehmensführung auf 1000 Euro auf. Mike Instenberg fand es folgerichtig, als junger Mensch etwas für noch Jüngere in seiner Stadt zu tun: "Kinder können ja nichts für die Umstände, unter denen sie aufwachsen", sagt er. "Und weil wir eine Bremer Firma sind, wollen wir auch ein Bremer Spendenprojekt unterstützen."
Bislang hat die Weihnachtshilfe 783 Briefe verschickt. Das heißt: 783 Familien bekommen Unterstützung aus der Spendenaktion für ihre Kinder. Knapp 200000 Euro sind damit schon ausgeschüttet worden. Und die Aktion geht weiter. Zwischen den Feiertagen wird die Vergabekommission erneut zusammenkommen, um über weitere Anträge zu entscheiden. So können noch mehr Familien auf Hilfe hoffen.
Über die Geldspenden hinaus gibt es auch immer wieder spontane Hilfsangebote von Menschen und Firmen. Eine neue Waschmaschine gelangt dann schnell und unbürokratisch direkt in den Haushalt einer bedürftigen Familie und wird dort sogar angeschlossen. Ein Dauerauftrag wird eingerichtet, um die Weihnachtshilfe übers Jahr monatlich zu unterstützen.
"Das Engagement geht weit über das Erwartbare hinaus", freut sich Petra Borgmann-Görtz aus der Sozialbehörde, die sich in diesem Jahr federführend um die Anträge jener Familien kümmert, die in Not geraten sind. Vielfach sprechen die Bedürftigen oder Vertreter der Einrichtungen, die die Menschen begleiten, direkt bei ihr vor. "Und obwohl ich schon viel als Sozialarbeiterin erlebt habe, bin ich manchmal schockiert, welche Schicksale es gibt", sagt Borgmann-Görtz.
Zu den "Wiederholungstätern" in Spendendingen gehört auch die Aktion Hilfe für Kinder, die in der Hastedter Dorfstraße angesiedelt ist. Der bundesweit aktive gemeinnützige Verein unterhält das Kinderhaus Sterntaler, bietet ein Sorgentelefon für Familien an und hat Aktionsbusse, die beispielsweise Partnerschulen im gesamten Bundesgebiet für Freizeitfahrten und Ausflüge nutzen, erzählt der Vorstandsvorsitzende Rolf Rohloff. Um auch Bremer Kinder gezielt zu erreichen, gibt die Aktion Hilfe für Kinder dieses Jahr erneut eine schöne Summe an die Weihnachtshilfe.
Wer für die Weihnachtshilfe spenden möchte, kann dies das ganze Jahr über tun: Sparkasse in Bremen, Konto 1165000 (BLZ 29050101)


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