| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Eine Ermittlergruppe der Krankenkassen hat sich 4,5 Millionen Euro zurückgeholt. Es war ein ganz besonders dreister Betrug: Statt orthopädischer Schuhe, wie es auf der ärztlichen Verordnung stand, hat ein Bremer Sanitätshaus ganz normale Konfektionsware ausgeliefert – dafür aber den deutlich teureren Orthopäden-Schuh abgerechnet. Und das über mehrere Jahre. Am Ende belief sich der Schaden auf 500.000 Euro.
Dieser Fall brachte den Stein ins Rollen, die Krankenkassen in Bremen richteten eine zentrale Prüfgruppe ein, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und den Kassenärztlichen Vereinigungen den Betrügern auf die Schliche kommen sollte.
Mit Erfolg: In zehn Jahren hat sie einen Schaden von insgesamt 5,1 Millionen Euro aufgedeckt und bis auf 600.000 Euro wieder zurückgeholt. Das Bremer Modell gilt bundesweit als Vorreiter, das vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zum Nachahmen empfohlen wird.
Einen ausführlichen Text zur Bekämpfung von Abrechnungsbetrug lesen Sie am Sonnabend im WESER-KURIER.


Regenwahrscheinlichkeit:



