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Unter den Beschuldigten sind aber auch noch praktizierende Bremer Notare sowie Immobilienmakler aus Bremen. Dem Netzwerk wird gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Die Beschuldigten sollen rund 130 Immobilien in Norddeutschland an meist einkommensschwache Käufer verkauft haben.
Bei den Banken sollen die beschuldigten Immobilienmakler, Rechtsanwälte, Notare und Finanzvermittler für die Finanzierung der Immobilien gesorgt haben. Der wahre Wert der zu finanzierenden Schrottimmobilie und die Zahlungsfähigkeit der Käufer sollen die Beschuldigten gegenüber den Banken vorgetäuscht haben. Insgesamt rund 20 Internetbanken, Bausparkassen und Sparkassen hätten somit die Sicherheiten für das ausgegebene Darlehen gefehlt. „Die Käufer konnten angesichts ihrer Einkommens- und Vermögenssituation die Darlehen regelmäßig nicht bedienen“, sagte Breas.
Den Kreditnehmern sei indes vorgegaukelt worden, Mieten zu erzielen, die sie niemals erzielen konnten. So hätte der Eindruck entstehen können, dass sich das Darlehen durch die Mieteinnahmen von selbst trage und man sich beiläufig eine tolle Altersvorsorge sichern könne.
Die Ermittlungen gegen die Beschuldigten laufen wegen der Größe und Komplexität dieses Verfahrens bereits seit rund drei Jahren. Die geschädigten Käufer stammen überwiegend aus Bremen, Bremerhaven und Niedersachsen. Besonders viele Fälle soll es in Cuxhaven geben. Den größten Teil des Schadens von mindestens vier Millionen Euro sollen aber die Banken haben, die auf ihren Krediten sitzen blieben.
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