| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Möglich macht dies eine Vereinbarung zwischen Bremen, Niedersachsen, der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und der Deutschen Bahn AG. Das Schienenunternehmen setzt danach dreimal mehr IC-Züge zur Küste ein und öffnet diese ohne Zuschlag auch für Inhaber von Nahverkehr-, Verbund- und Niedersachsenstickets. Im Gegenzug erstatten die Länder der Bahn die Fahrpreisdifferenz.
„Wir betreten ein Stück Neuland“, lobte Bahn-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg gestern in Hannover die tarifliche Gleichstellung von Nah- und Fernverkehr. „Hier gewinnen alle“, freuten sich Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) und sein Bremer Amtskollege, Senator Joachim Lohse (Grüne) gestern in Hannover. Zwar zahlten die Länder der Bahn einen Ausgleich, müssten aber nicht mehr über die LNVG neue Züge anschaffen.
Für die treusten Bahn-Kunden, die Inhaber von Bahncards, bedeutet die auf neun Jahre angelegte Vereinbarung unter Umständen aber auch eine Verschlechterung. Auch für IC-Fahrten innerhalb des Verkehrsverbundes Bremen Niedersachsen (VBN) gelten künftig nach Angaben der Bahn dessen Tarife – ohne jeden Bahncard-Rabatt.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Sonnabend im WESER-KURIER.


Regenwahrscheinlichkeit:




