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Als wichtigste Neuerung im Bitz im Bremer Technologiepark nahe der Uni gilt der Anbau im Innenhof. Auf insgesamt 1.400 Quadratmetern Fläche sind neue Büros und Labore entstanden. Insgesamt gibt es 36 Einheiten auf drei Etagen, die flexibel eingeteilt werden können. Auf diese Weise soll das Bitz fit für die Zukunft gemacht werden. „Die Nachfrage hat sich von Produktionshallen hin zu Laboren verlagert“, erläutert Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB, die das Bitz betreibt.
Zeitgleich mit der Eröffnung des Anbaus haben die Verantwortlichen auch eine neue Kooperation verkündet. Künftig wird die WFB mit dem Unternehmensverband Life Sciences e.V. zusammenarbeiten. Auf diese Weise sollen Existenzgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich gefördert werden.
Anlässlich der feierlichen Eröffnung unterstrich Bremens Wirtschaftssenator, Martin Günthner (SPD), noch einmal die Bedeutung des Gründerzentrums für Bremen als Wirtschaftsstandort: „Das Bitz leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Bremens, weil es Gründern und jungen Unternehmen die passenden Startbedingungen für ihre berufliche Selbstständigkeit bietet." Beispielsweise können die jungen Unternehmer die Büros und Labore zu vergünstigten Tarifen nutzen.
Die Bauarbeiten für den Anbau starteten im Mai 2010. Das Vorhaben kostete nach Angaben der WFB rund 4,24 Millionen Euro und wurde aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung (2,7 Millionen Euro) und aus Eigenmitteln der WFB bezahlt. Die WFB geht davon aus, dass sich diese Investition durch Mieteinnahmen refinanzieren wird.
Das Bitz wurde 1986 gegründet. Seither hat es 262 Existenzgründer und junge Unternehmen beheimatet. 218 Firmen sind mittlerweile ausgezogen und haben in den meisten Fällen eigene Firmensitze oder Produktionsstätten in Bremen. (bib)


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