Während der Sanierungsarbeiten ist nach Angaben der Bahn AG mit Zugverspätungen und -ausfällen zu rechnen. Die Stadt Bremerhaven finanziert das Projekt gemeinsam mit dem Land Bremen und der Bahn.
Das Vorhaben ist umstritten. Die Hauptkritik entzündet sich vor allem an der geplanten Verkürzung der Bahnsteige. Mit einer Länge von 210 Metern sind sie zu kurz für herkömmliche ICE-Züge.
Die örtliche Industrie- und Handelskammer (IHK) und andere Organisationen fordern von der Bahn seit Jahren, dass Bremerhaven wieder eine schnelle ICE-Verbindung bekommt. Die Bahn hatte das Zugangebot für die Stadt auf Regional- und Regional-Express-Verbindungen reduziert.
Parallel zum kompletten Umbau der Bahnsteige will die Bahn auch wieder den ursprünglichen Zugang in der Mitte des historischen Gebäudes öffnen. Die Stadt lässt deswegen den Bahnhofsvorplatz teilweise neu gestalten.


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