| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Wir – das Team „grün, grön, grønt“ – folgen einem grünen Faden durch die nachhaltigsten Städte Europas. Dabei reisen wir möglichst umweltfreundlich – mit Fahrrad, Bus, Bahn und Zug. Letzteres können wir seit heute ganz besonders empfehlen: Der Zug, der uns nach Stockholm bringt, ist eindeutig der schönste Zug der Welt. Viel Holz, große Fenster und ein kleines Café mit Panoramablick, in dem „Hotel California“ läuft. Dazu führen die Gleise uns durch Landschaften à la Astrid Lindgren.
Blicken wir zurück auf die letzten Tage, sind wir unserem Ziel, die nachhaltige Lebensweise der Skandinavier zu verstehen, bereits näher gekommen. Kopenhagen hat einiges in Sachen „grün“ zu bieten. Jeder – egal ob Chef, junge Mutter oder Opa Johan – fährt hier mit dem Rad, überall kann man ökologische und faire Waren kaufen, und durch nachhaltigen Tourismus wird die grüne Einstellung der Dänen sogar an Reisende weitergegeben.
Auch wir verbrachten die letzten drei Nächte in einem solch grünen Hotel. Selbst sagt es über sich, eines der nachhaltigsten Hotels der Welt zu sein. Zum Teil können wir dies bestätigen: Beispielsweise ist das Hotel mit einer so großen Solaranlage ausgestattet, dass es mithilfe der Sonne mehr Strom produziert als es verbraucht. In allen Zimmern sind die Möbel zu 40 Prozent aus Recyclingmaterial, alle Lampen energiesparend und sogar die Seife ist bio. Doch auch ein solch grüner Koloss hat mit den Problemen des Alltags zu kämpfen. Die berühmten Fitness-Bikes, auf denen Gäste strampeln können, um einen Teil der Energie des Hotels selbst zu produzieren, funktionierten leider nicht. Wir standen bereits in Fitnessmontur bereit, als wir erfuhren, dass wichtige Teile der Räder fehlen.
Müssen nun Schluss machen. Zugfahrt nach Stockholm zu Ende. Voller Vorfreude. Bis bald!


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