| Das Wilhelm Kaisen-Quiz » |
Es scheint, als sei Stockholm ein gemütliches Dorf umgeben von Wäldern und Meer, dabei handelt es sich um eine Stadt mit 900000 Einwohnern. Die Menschen, die hier leben, haben einen besonderen Bezug zur Natur, so viel steht fest.
So wie Louise, eine Landschaftsarchitektin von „Green Fortune“. Das Unternehmen hat sich der Begrünung städtischer Lebensräume verschrieben. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die natürliche Beziehung der Menschen zu Pflanzen. Louise erzählt uns, sie selbst nehme ihre Blumen sogar mit in den Urlaub. Um die Verbindung der Städter zur Natur zu stärken, bringt das Unternehmen das grüne Glück beispielsweise in Form von „Plantwalls“ in die urbanen Lebensräume.
„Green Fortune“ hat ein eigenes Verfahren entwickelt, um Wände zu begrünen. Am Ende steht eine ganze Wand voller Pflanzen, die computergesteuert mit nährstoffreichem Wasser versorgt wird und ohne Erde auskommt. Der Effekt, den eine solche Wand auf die Menschen hat, ist immens. Louise führt uns durch die Stadt, um verschiedene „Plantwalls“ zu besichtigen und sie überzeugen: Allein der Anblick ist beeindruckend. Die „Plantwalls“ strahlen so viel Ruhe aus, wir fühlen uns, als färbe diese auf uns ab.
Die Verbundenheit zur Natur scheint für Stockholmer ein wichtiger Grund für ihre nachhaltige Lebensweise zu sein. Die Organisatoren des Stadtteils Hammarby Sjöstad berichten uns, dass es nicht die Energieeffizienz und die geringen Nebenkosten sind, die die Stockholmer in das nachhaltigste Viertel Schwedens ziehen, sondern, dass es trotz seiner zentralen Lage so viele grüne Ecken dort gibt. Beide Projekte vereint ein Gedanke: Menschen sollen die Natur wieder bewusst erleben und deshalb achtsamer mit ihr umgehen.


Regenwahrscheinlichkeit:



