Athen berät über Sparprogramm

 - 09.02.2012

Troika setzt Griechen offenbar 15-Tage-Frist

Athen . Der Gesprächsmarathon in Athen ist am frühen Donnerstagmorgen zu Ende gegangen. "Ich hoffe, dass das Treffen der Eurogruppe stattfindet und das neue Programm genehmigt. Davon hängt das finanzielle Überleben unseres Landes ab", sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos im Fernsehen. Die Euro-Finanzminister sollen sich am Donnerstagabend in Brüssel treffen, um über Griechenland zu beraten.
Protest vor dem Parlament
Erhält Griechenland keine weiteren 130 Milliarden Euro Hilfe, ist das Land bis Ende März pleite. Foto: Orestis Panagiotou

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, räumte die "Troika" den Griechen 15 Tage Zeit ein, um das strittige Thema der Kürzungen der Renten zu regeln. Es geht um einen Betrag in Höhe von 300 Millionen Euro. Die "Troika" besteht aus Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank (EZB).

Am Mittwochabend hatten sich die griechischen Spitzenpolitiker in siebenstündigen Verhandlungen zum neuen harten Sparprogramm auf alle Themen "außer einem" einigen können. "Die Parteichefs haben sich auf alle Themen außer einem geeinigt. Dieses muss noch mit der "Troika" (Geldgebervertreter) besprochen werden", erklärte schriftlich das Büro von Papademos nach dem Treffen der Spitzenpolitiker.

Wenige Minuten nach dem Ende dieser Gespräche der Spitzenpolitiker kamen die Vertreter der Geldgeber erneut am Sitz des Ministerpräsidenten an, wie das Fernsehen zeigte. Papademos war von den Parteivorsitzenden ermächtigt worden, die Gespräche mit der Troika zu Ende zu führen. (dpa)






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