S&P habe zu dem Bericht keine Stellung nehmen wollen. Auch die Nachrichtenagentur dpa konnte zunächst keine Stellungnahme der Ratingagentur erhalten.
Mit der Senkung des Ausblicks würde den sechs mit der Bestnote "AAA" eingestuften Staaten der Verlust ihrer Topbonität drohen. Sie ist Voraussetzung, um sich an den Kapitalmärkten zu günstigen Konditionen Geld zu besorgen.
Neben Deutschland seien auch Frankreich, die Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg betroffen, hieß es im Bericht der "Financial Times". Ähnlich berichtete die Finanzagentur Bloomberg. Demnach werde S&P den Ausblick für alle 17 Staaten mit der Eurowährung auf "negativ" setzen. (dpa)