| Wie gut kennen Sie sich mit Berufen aus? » |
Ein Besuch im Ärztehaus, ein Treffen im Café, ein Vorstellungsgespräch in einer fremden Stadt - auf Google Maps ist stets Verlass, will man sich im Vorfeld über die Lokalitäten informieren. Der kostenlose Kartendienst kommt indes nicht bei allen gut an: Bottin Cartographes, ein französischer Anbieter von Landkarten, verklagte das Suchmaschinenimperium vor nunmehr zwei Jahren mit der Begründung des unlauteren Wettbewerbs. Dass Google sein Kartenmaterial nicht nur Privatnutzern, sondern auch Unternehmen bis zu einem gewissen Punkt kostenlos zur Verfügung stelle, verzerre den Wettbewerb, argumentierten die Kläger. Das Pariser Handelsgericht urteilte nun über eine Strafe von 15.000 Euro und die Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 500.000 Euro. Medienberichten zufolge will Google in Frankreich Berufung einlegen.
