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Wie heißt es doch so schön? Man erntet, was man sät? Im Falle des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg geht diese Gleichung nicht so recht auf. Zu fruchtbar ist der Boden, auf dem kostbare Nutzerdaten sprießen. Unlängst hat der milliardenschwere Jungunternehmer den Gang seines sozialen Netzwerks an die Börse beantragt und will dort mit seinen "Freunden" ab Mai mindestens fünf Milliarden Dollar verdienen. Nur eines dürfte Zuckerberg dabei ärgern: Nun muss der Datenguru selbst blankziehen. Der Blick ins Firmenprofil offenbart pikante Details. So verdient beispielsweise Facebook-Vorstandsfrau Sheryl Sandberg 30,9 Millionen Dollar im Jahr, Finanzchef David Ebersman sahnt 18,7 Millionen Dollar ab und Zuckerberg selbst vergleichsweise niedrige 1,5 Millionen Dollar. Außerdem besitzt der Facebook-Gründer 28 Prozent der Aktien des Unternehmens und über 50 Prozent des Stimmrechtanteils. Das Nutzerverhalten zeigt indes, wie mächtig Facebook, das erst vor acht Jahren online ging, mittlerweile ist: Das Netzwerk verbucht derzeit 483 Millionen aktive Nutzer und 2,7 Milliarden Gefällt-Mir-Clicks pro Tag. Zu viel Firmen-Transparenz wird Zuckerberg künftig dennoch nicht zulassen. Facebook hat 1,4 Millionen Dollar in Lobbyisten in Washington investiert, dort wo auch in Zukunft über Datenschutzregelungen abgestimmt wird.
