Langwedel-Daverden. Bereits auf der Mitgliederversammlung vor zwei Jahren wurde der Vorschlag geäußert, sich über ein neues Logo Gedanken zu machen. Das alte Logo sei nicht typisch für die Freilichtbühne, hieß es. Es zeigt die Silhouette von Daverden. Zu komplex, meinten die Mitglieder. Außerdem gab es noch das Einhorn, das für das erste Märchenstück stand, das die Freilichtbühne gespielt hatte.
Ein neues Logo zu entwerfen, war im Jubiläumsjahr 2010 nicht zu schaffen. "Wir hatten damals so viel zu tun, dass wir die Idee nicht weiterverfolgt haben", erklärte Penczek. Doch der Vorschlag blieb in den Köpfen, vor einem Jahr begannen der Vorsitzende und sein Team mit den Entwürfen und bekamen Unterstützung vom Verdener Mediendesigner Christoph Feld, der auch schon das Logo für die 750-Jahr-Feier Daverdens kreiert hatte.
Streit zwischen Gut und Böse
Außerdem stellte der Vorstand die neuen Stücke vor, die in diesem Jahr auf der Bühne im Daverdener Holz zu sehen sind. "Luna oder das Duell der Träume" lautet der Titel des Märchenstücks von Sarah Wittenberg. Die Premiere steht am Sonnabend, 2. Juni, an. Das Stück handelt von Halbvampirin Luna, die aus dem Schloss ihres Vaters Dracula flieht, um ihre Mutter zu finden. Gejagt von ihren Vampirtanten, irrt Luna durch den Wald und trifft auf den Traumbus. In dem reisen Traum- und Alptraumgestalten mit unbekanntem Ziel. Schon bald beginnt ein Streit zwischen Gut und Böse, und Luna fragt sich, zu welcher Seite sie überhaupt gehört. Und während sich die Abfahrt des Busses verschiebt, kommen die Vampire immer näher.
Gut einen Monat später, genauer gesagt am Sonnabend, 7. Juli, feiert die Freilichtbühne mit der plattdeutschen Komödie "För de Katt" Premiere. Inhalt: Witwe Katrin Geerken, die resolute Besitzerin des renommierten "Mühlenhofs", ist wütend, denn ihr Nachbar, Bauer Tabken, hat ihren geliebten Kater Peter kaltblütig erschossen. Klar, dass freundschaftliche Beziehungen auf der Stelle abgebrochen und zarte Bande zwischen ihrer Tochter und dem Nachbarssohn rigoros durchschnitten werden. Vor Gericht muss die Sache natürlich auch. Der Streit zwischen den beiden Nachbarn lodert in hohen Flammen, doch auch die Flammen der Liebe und der Eifersucht brennen heiß. Es kommt zu Serenaden, Wassergüssen, Verwechslungen und Missverständnissen. Aber auch das Ende kommt, mit ihm wieder angenehme nachbarliche Wärme und frisch geschürte Liebesglut. Der Rest war für die Katz.
Nähere Informationen zu den Stücken gibt es unter www.freilichtbuehne-daverden.de. im Internet.



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