Nach Aussagen eines Gerichtssprechers Anfang vergangenen Jahres hätten die beiden Verfahren schon Mitte 2011 beendet sein sollen. Das Gericht hat zwischenzeitlich einen Gutachter bestellt, der die Pläne noch einmal in Bezug auf die beiden Klagen untersuchen soll. 15000 Autos befahren täglich die L 156.
Mit zwei zusätzlichen Sielen im Deich hätten die Planer die Abflussmöglichkeiten bei Hochwasser verbessert, sagte Gerken, und seien damit dem Anliegen eines Klägers entgegengekommen.
Die Kosten der Baumaßnahme werden auf 1,3 Millionen Euro geschätzt. Die Hälfte der Summe kommt aus dem EU-Haushalt. Aber nur dann, wenn das Projekt bis Ende 2013 abgeschlossen ist. Sollte das Verwaltungsgericht nicht rechtzeitig zu einem Beschluss kommen, müsse über eine einstweilige Anordnung des Baubeginns durch den Landkreis nachgedacht werden, sagte Wilhelm Hogrefe (CDU), damit die Fördergelder nicht verlorengingen. Der Landtagsabgeordnete ergänzte, dass die Fahrbahn ohnehin reparaturbedürftig sei.



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