Nachdem Polizei und Feuerwehr bereits am Dienstag mit rund 200 Kräften den Stühe ergebnislos durchsucht hatten, dehnten die Ermittler die Fahndung gestern Nachmittag auf den Bürsteler Fuhrenkamp, den Havekoster Sand sowie das Waldgebiet südlich des Bassumer Heerweges aus. Erneut beteiligten sich 60 Einsatzkräfte der Ganderkeseer Ortsfeuerwehren sowie 20 Polizisten mit sechs Diensthunden an der Suche. Auch ein Hinweis aus der Bevölkerung brachte nicht die erhoffte heiße Spur.
"Wir hoffen immer noch, den Gesuchten lebend zu finden, aber die Wahrscheinlichkeit schwindet von Tag zu Tag", sagte Polizeisprecherin Jennifer Koch am Mittwochabend. Andererseits könne man aber auch nicht ausschließen, dass der 80-Jährige, der zwar an Demenz leidet, aber ansonsten gut zu Fuß ist, zum Bahnof gelaufen und in einen Zug gestiegen ist. Hinweise nimmt die Polizei in Wildeshausen unter der Rufnummer 04431/941115 entgegen. (jbr)



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