Vor dem natürlich vergeblichen Appell, den noch nicht ordentlich angewachsenen Rasen zu schonen und auf dem Weg zu den Spielgeräten die dafür vorgesehenen Wege zu nutzen (aber wer mag schon eine solch fröhliche Kinderschar am Rennen hindern?) durften sie den Reden wichtiger Herren zuhören - und singen. 'Wer will fleißige Handwerker sehen', scholl es bei schönstem Herbstsommerwetter über die Grünfläche vor dem neuen Spielplatz, nachdem der Bausenator noch einmal die Geschichte des Spielplatzbaus erzählte. Die Projektplanung durch das Büro Spalink-Sievers aus Hannover, die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, auch der Kinder und Jugendlichen selbst bei der Gestaltung des Grünzugs und des Spielplatzes selbst fanden Erwähnung. Dank an Heike Binne und das Quartiersmanagement, Dank an das Amt für Straßen und Verkehr, Dank an die beteiligten Baugesellschaften - da durfte auch nicht vergessen werden, dass die Stadtgemeinde Bremen mit einer Investition von etwa 970000 Euro
aus dem Programm 'Stadtumbau West' mit im Boot war. Die Bremische /BBG hat übrigens die Pflege und Wartung des Spielplatzes für die nächsten zehn Jahre übernommen.
Für die Kinder gab?s gestern auch noch Eis und Popcorn - und ein wenig Kultur. Murat vom Figurenkabarett übte mit den Kindern einen Rap ein, das Figurentheater führte 'Das süße Leben' auf.
Die Planer des Familienspielplatzes am Rand des Grünen Bands in Lüssum legten Wert darauf, eine Anlage für alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zum heranwachsenden Jugendlichen zu erstellen. BMX-Hügel, Klettergerüste, Spielgeräte, Bänke und ein Pavillon fügen sich in die neu gestaltete Landschaft ein. Der Grünzug 'Grünes Band' am Rand der Bundesstraße 74 soll im Frühjahr kommenden Jahres fertig gebaut sein, zum Erholen und Entspannen einladen und als sichere Wegeverbindung im Quartier dienen.



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