Delmenhorst (kap). Einen sogenannten Sprungtermin gab es gestern im Amtsgericht Delmenhorst zum Verfahren gegen einen linksalternativen Jugendlichen, der - wie berichtet - an einer Schlägerei zwischen rechten und linken Jugendlichen auf dem Marktplatz beteiligt gewesen sein soll. Ein Sprungtermin ist nötig, wenn zwischen zwei ordentlichen Verhandlungsterminen zu viele Tage liegen, um das gesetzlich vorgeschriebene Limit nicht zu überschreiten. Der zuständige Richter Thomas Pünjer erklärte bei der Gelegenheit, dass die in Zeugenaussagen immer wieder benannte "Schlagsocke" des rechten Jugendlichen mittlerweile wieder in Delmenhorst eingetroffen sei. Der Prozess war auch deswegen außergewöhnlich, weil unter anderem Oberbürgermeister Patrick de La Lanne als Zeuge ausgesagt hatte. Der nächste Verhandlungstag beginnt am kommenden Montag um 10.45 Uhr im Delmenhorster Amtsgericht.


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