Neu in den Stellenplan des Sozial-Fachbereichs wurden zwei halbe Stellen für Psychologen geschrieben, die in der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt sexuell missbrauchte Kinder behandeln sollen. Wie berichtet, ist die Arbeitsbelastung an der Stelle derart gestiegen, dass die beiden bisher vorhandenen halben Stellen bei Weitem nicht mehr ausreichen. Dieser Aufstockung folgte die Politik einstimmig. Zudem finanziert die Stadt der Drogenberatungsstelle "Drob" eine halbe Stelle, um beim Thema "Riskanter Konsum", der Jugendliche vor allem über die Gefahren extremen Alkoholkonsums aufklären soll, weiterhin Präventionsarbeit leisten zu können. Zudem folgte der Ausschuss einem Antrag der Grünen, Bedürftigen Zuschüsse zu ärztlich verordneten Verhütungsmitteln zu gewähren. 8000 Euro wurden dafür bewilligt.
Und dann waren da noch ein paar Details, die besprochen wurden. So mochte sich die SPD zum Beispiel mit Blick auf einen neu zu bauenden Kindergarten im Stadtosten nicht damit anfreunden, dass an der Haushaltsstelle, die die Baukosten von 1,7 Millionen Euro bereits für das kommende Jahr ausweist, schon die Ortsbezeichnung Langenwischstraße auftauchte. Die Verwaltung findet den Standort gut, weil er zwischen der Bremer und der Syker Straße, also zwei wichtigen Ausfallachsen der Stadt, liegt. Und dort sei auch ein Neubaugebiet geplant - über das die Politik aber bisher noch nie debattiert hat. Zwar sei nichts gegen den Ausbau von Plätzen für die Kinderbetreuung einzuwenden, allerdings möchten die Politiker gern mehr Details haben, zumal der Neubau wohl nicht mit der Arbeitsgemeinschaft der Kindergartenträger abgesprochen worden sei.


Regenwahrscheinlichkeit: