",Die Nordsee von oben' ist der erste deutsche Kinofilm, der die Nordsee und die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Welt ausschließlich aus der Vogelperspektive zeigt", heißt es in einer Ankündigung. Der Film zeige überwältigende Luftaufnahmen der Nordsee, den Inseln und Halligen und vom Land hinter dem Deich. Dabei sei die Heimat aus der Luft betrachtet kaum wiederzuerkennen. "Die Farben erinnern an die Karibik, Salzwiesen an die Serengeti, jedes Bild ist ein Gemälde."
Die filmische Reise führt entlang der Nordseeküste von Emden über das Weltnaturerbe Wattenmeer, die Elbe stromaufwärts bis Hamburg über die Halligen und Inseln und endet am nördlichsten Punkt Deutschlands, auf Sylt. Gelingen konnten die Aufnahmen dank einer Kamera, die ursprünglich für den amerikanischen Geheimdienst CIA entwickelt wurde, für Spionage und Beobachtungsflüge. Mit dem Teleobjektiv kann der Kameramann aus einem Kilometer Flughöhe bis auf die Augen einer Robbe auf einer einsamen Sandbank heranzoomen. Diese Technik, so die Veranstalter, sei bisher nur bei internationalen Produktionen wie "Die Erde von oben" oder "Home" zum Einsatz gekommen.
Die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg wollen mit diesem Film zeigen, dass das Wattenmeer als Weltnaturerbe der Unesco zu Recht auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln steht.
"Die Nordsee von oben" ist am 12. Februar um 15 Uhr, am 15. Februar um 17 Uhr und am 17. Februar um 20 Uhr im Maxx zu sehen.


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