Delmenhorst (kap). Dass die Hoffnungen der Delmenhorster und insbesondere der Hasberger in Sachen B212 neu auf ein weiteres Raumordnungsverfahren ruhen, wurde in der jüngsten Ortsratssitzung abermals deutlich. Für die Stadtverwaltung sagte Fachdienstleiter Ulrich Ihm, dass er nicht an die Realisierung einer Ost-Umgehung glaube, die durch Hasbergen führen würde. Friedrich Tönjes (CDU) jedoch sieht "eine Gefahr für Hasbergen". Im Großen und Ganzen stimmte der Ortsrat überein, dass weder die Nord- noch die Südvariante für Ganderkesee und Delmenhorst erträglich seien. Stattdessen brachte Stadtplaner Ihm die Wesertrasse ins Spiel, die allerdings schon 1997 verworfen worden war. "Da der Tunnel verkürzt gebaut wird, wäre es eine Möglichkeit", findet Ihm. Mit der Anbindung im Norden von Deichhausen würden die zusätzlichen Verkehrsbelastungen für Delmenhorst und Ganderkesee gering ausfallen, bilanzierte der Ortsrat.


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