Am 10. Juni 2004 brannte die Gaststätte "Zur Pultern" ab, seitdem steht an der Syker Straße nur noch eine Ruine, die mittlerweile in weiten Teilen zugewuchert ist. "Zur Abwehr der vom Grundstück ausgehenden Gefahren wurde auf Kosten der Stadt Delmenhorst das Grundstück mit einem Bauzaun eingefriedet", erinnert die Verwaltung an ihr bisheriges Eingreifen. Das war aber immer nur als Provisorium gedacht, angestrebt war stets ein Abriss. Nur: Die Eigentümerin kann sich den nicht leisten, die Verwaltung kalkuliert immerhin 120.000 Euro dafür.
Würde die Stadt den Abriss veranlassen, wird sie ganz sicher auf den Kosten sitzen bleiben, führt die Verwaltung aus, weil sie ganz hinten auf der Gläubigerliste stehen würde. Außerdem bestehen seitens der Stadt noch Forderungen in Höhe von 39000 Euro an die Besitzerin. Selbst wenn das Grundstück verkauft würde, sei nicht damit zu rechnen, dass sie diese Summe in voller Höhe zurückbekommt. Nach verwaltungsinterner Prüfung ist nun klar, dass eine Zwangsversteigerung vor allem eins sei: "alternativlos".


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