Gerade zu diesem Thema hat wohl jedes Land, was an dem Programm teilnimmt, seine eigene Geschichte zu erzählen. So sind Schüler aus Italien (Palermo), Spanien (Malaga), England (Penair und Stratford-upon-Avon) sowie Polen (Gorowo) per Flugzeug und Bus nach Achim gereist. Die verschiedenen Fragestellungen, die das Rahmenthema mit sich bringt, sollen die Siebt- bis Zehntklässler in den Fächern Geschichte, Politik, Erdkunde und den Sprachen behandeln.
Gestern morgen wurden die Gäste in der Schulbibliothek von den Organisatoren Kristin Haltermann, Christian Dehning und Stefan Eltner begrüßt. Er freute sich, dass es sich bei dem Projekt nicht um einen bilateralen Austausch handele, sondern um eine große Bandbreite. 'So können wir lernen, den europäischen Gedanken aufzugreifen', sagte er zu den Schülern und Lehrern. Schulleiter Stefan Krolle ergänzte: 'Ich hoffe, dass ihr bei uns viele neue Erfahrungen sammelt und Freunde findet.'
An den kommenden Tagen haben die Jugendlichen aus den fünf europäischen Ländern gemeinsam mit ihren deutschen Altersgenossen einiges vor. So steht etwa in der Schule Projektarbeit auf dem Stundenplan. 'Dafür haben wir drei Klassenzimmer eingerichtet', erklärt Christian Dehning. Außerdem haben die Jugendlichen bereits am Donnerstagabend eine Fahrt zum Bremer Weihnachtsmarkt unternommen. Für den heutigen Tag ist ein Besuch im Auswandererhaus in Bremerhaven geplant. 'Dort können die jungen Leute einiges über Migration erfahren', weiß der Cato-Lehrer.
Im nächsten Jahr sehen sich die Schüler aus fünf Nationen wieder: Treffen im Rahmen des 'Comenius'-Programmes sind laut Dehning in den Partnerschulen in England und Spanien geplant. Austauschtreffen haben bereits in Penair, Gorowo und Palermo stattgefunden.



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