Das war gestern Grund genug für Sykes Bürgermeister Harald Behrens, Nicole Giese und den beiden städtischen Kulturbeauftragten Kathrin Wilken und Ilsemarie Hische, vor Ort zurückzublicken und einen Ausblick auf die Zukunft des Skulpturenparks zu wagen.
Die international renommieren Künstler Miguel Ausili (Italien), Ioanna Filippidu (Griechenland), Janez Lenassi (damaliges Jugoslawien), Jiri Seifert (damalige Tschechoslowakei, Werner Stötzer (Brandenburg) und Louis Niebuhr aus Syke schufen damals jeweils eine Skulptur. Niebuhr war es auch, der durch seine Kontakte das Europäische Bildhauersymposion in die Hachestadt holte, teilten Nicole Giese und Behrens mit. Zusammen mit Ausili ist er der einzige Überlebende der Künstlergruppe, wobei auch der Kontakt zu Ausili abgebrochen sei, wie Behrens wissen ließ. Ausili stellte damals die Skulptur Genesis her, Filippidu den Kreisel, Lenassi ein Werk ohne Titel, Seifert die Plastik Guten Tag Syke, Stötzer die Große Sitzende und Niebuhr Paläotacho. "Damals in den 80er und 90er Jahren gab es viele Einrichtungen, Institutionen, Banken und Firmen die große Skulpturen aus Stein im öffentlichen Raum haben wollten. Für die Künstler gab es dementsprechend viele Auftragsarbeiten", erzählte Nicole Giese.
Das habe sich allerdings im Laufe der Jahre gewandelt.
Stadt und Vorwerk fragen sich nun, was man mit dem Park und den Skulpturen machen könnte. "Auf das Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen sollten wir darauf schon hinarbeiten", sagte Nicole Giese. Die Gästeführungen beispielsweise könnte man mehr auf die Steinwiese ausrichten oder mit dem Park auch auf der Internetseite der Stadt verstärkt werben, stellten Kathrin Wilken und Ilsemarie Hische in Aussicht.
Behrens könnte sich ein neues Gesamtkonzept vorstellen oder sogar eine eventuelle Veränderung und Erweiterung des Skulpturen-Ensembles. "Vielleicht kann man den neuen Rat dafür gewinnen." Ein Wort mitzureden hat auch der Landkreis Diepholz, denn dem gehört das Gelände. Und natürlich sollte auch Louis Niebuhr einverstanden sein. Einer Veränderung des Ensembles hätte er aber bisher eher ablehnend gegenüberstanden, erzählte Behrens.


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