Bruchhausen-Vilsen. Für die Fördergemeinschaft Bruchhausen-Vilsen blickte am Montagabend während der Jahreshauptversammlung Geschäftsführer Friedrich Meyer auf ein "rundherum gelungenes Ereignis in der Samtgemeinde" zurück. Gemeint war damit die Messe "regiolife", die rund 18000 Besucher an den drei Veranstaltungstagen nach Bruchhausen-Vilsen lockte. Die Messe, ein Gemeinschaftsprojekt aller Werbegemeinschaften in der Samtgemeinde, solle nun alle drei Jahre stattfinden, erklärte für das Organisationsteam Uta Seim-Schwartz, Wirtschaftsförderin der Samtgemeinde.
In seinem Jahresbericht schilderte Meyer detailliert auch die anderen Märkte des vergangenen Jahres, das Maifest, das Sommernachtsshopping, den Herbst- und den Weihnachtsmarkt. Sein Vorstoß bei der Landesregierung, die Ladenöffnung an den Adventssonntagen zu ermöglichen, sei bislang gescheitert, so Friedrich Meyer weiter. Ein neues Werbevorhaben ist die Sonderseite im WESER-KURIER, die Mitgliedern der Fördergemeinschaft als Werbemedium zur Verfügung steht. "Ich erhoffe mir hierdurch auch weiteren Mitgliederzuwachs", so Friedrich Meyer. Die Seite steht nur für Mitglieder zur Verfügung. Und in der Tat habe bereits ein Nichtmitgliedsbetrieb Interesse an der Seite bekundet. Für den Weihnachtsmarkt präsentierte Friedrich Meyer die Idee eines großen Adventskalenders. "Dafür könnte man das Bavendamsche Haus nehmen. Es hat 24 Fenster", erklärte Meyer. Sehr gut sei im vergangenen Jahr der Vorverkauf für das Konzert des Musikzuges der Feuerwehr angenommen worden.
Über die aktuellen Änderungen im Gaststättengesetz informierte Samtgemeindebürgermeister Horst Wiesch die rund 35 Anwesenden. Er versprach unkomplizierte Hilfe von Seiten des Rathauses, was den Ausschank auf den Märkten anbelange. Auch das Thema "Sonntagsöffnung" an Adventssonntagen sprach Wiesch an und gab bekannt: "Zur Eröffnung des Brokser Heiratsmarktes haben wir die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, eingeladen. Wenn sie zusagt, wäre das ja schon mal ein Thema".
Während der Versammlung berichtete Heino Rathkamp von der Weihnachtsbeleuchtung, die an einigen Stellen "marode" sei. Sorgen bereite auch das Gebilde am Eingang der Bahnhofstraße hinter dem Kreisel. Hier soll nun ein Kostenvoranschlag erstellt werden. In Sachen Weihnachtsmarkt, erklärte Andreas Witschke, hätte es einige Beschwerden älterer Bürger gegeben, der Markt sei schlecht zu begehen. Der neue Vorsitzende Jörg Kilian zauberte daraufhin sofort die Idee aus dem Hut, den Markt auf den Parkplatz hinter der alten Post zu verlegen. Dies fand jedoch wenig Gefallen bei den Anwesenden. "Das Konzept um die Kirche kommt eigentlich ganz gut an", erklärte Friedrich Meyer. Uwe Stoffregen regte an, verschiedene Wegstrecken für den Markt auszuschildern, je nach Beweglichkeit.


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