EDV-Technik, Computer, Internet, Faxgerät, Telefon und bis zu sieben Funkgeräte beherbergt der rote Flitzer. Auch an den Digitalfunk wurde gedacht. Dazu kommt ein Besprechungstisch für bis zu fünf Leute. "Das Einsatzleitfahrzeug ist bei jedem Einsatz dabei und wird als Schaltzentrale für Kommunikation und Koordination genutzt", erläutert Uwe Meyer. Über die Funkgeräte könne man auch mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei Rücksprache halten.
"Von den großen Fahrzeugen war das zwar das kleinste, aber dafür mussten wir auch am längsten darauf warten", erklärt Ordnungsamtsleiter Horst Meyer gestern bei der Präsentation. Eine Firma in Rehden habe sich um die technische Ausstattung des Sprinters gekümmert, "und das hat seine Zeit gebraucht". Geplant sei die Auslieferung an die Syker Feuerwehr bereits im Juli gewesen. "Aber die technische Ausstattung war das Warten wert", findet Ortsbrandmeister Uwe Meyer. "Das Fahrzeug entspricht komplett den Vorstellungen der Feuerwehr, die Firma ist sogar auf unsere Wünsche eingegangen."
Nun hat das Einsatzleitfahrzeug Einzug gehalten in das neue Feuerwehrgerätehaus, steht neben Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug, Drehleiterautomatik mit Korb, Gerätewagen technische Hilfe, Gerätewagen Gefahrgut und dem Mannschaftstransportwagen. Aber ein Feuerwehrauto, mit dem man nicht einmal löschen kann, ist doch kein richtiges Feuerwehrauto. Da muss Ortsbrandmeister Uwe Meyer schallend lachen: "Doch, doch. Ein Feuerlöscher ist auch drin."


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