Man wolle jetzt weg von radikal gestutzten hin zu relativ naturbelassenen Gewächsen, sagt Fortmann. Damit seitens des Naturschutzes keine Konflikte zu erwarten seien, berät Ursula Tröndle vom Amt für Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises die Stadt bei allen Vorhaben.
Bereits in der nächsten Woche soll damit begonnen werden, rund 770 laufende Meter vom Marschweg zum Ziegelhof bis hin zur Harpstedter Straße und dem Twistringer Weg möglichst zügig zu beschneiden, erklärt Matthias Büsing von der Stadt. Der "Kastenschnitt" früherer Jahre wird nun von sauberer Handarbeit ersetzt. "Dieses Vorgehen ist um einiges sauberer und kaum teurer", erläutert Büsing.
Die Allee am Marschweg soll ebenfalls attraktiver gestaltet werden. Beim Beschneiden der Eschen auf der linken Seite geht es aber auch um die Verkehrssicherheit, die durch herabfallende oder tief hängende Äste gefährdet werden könnte. Auch im Areal der Pionierbrücke bis zur Burgwiese seien Schneidearbeiten erforderlich. Unter anderem sollen die langen Äste der Weide am Ententeich gekürzt und die Pflanzen am Gewässerrand gestutzt werden.
Bei allen Maßnahmen müsse man im Kopf behalten, dass der Zeitfaktor eine wichtige Rolle spiele. "Es ist wichtig zu handeln, bevor es zum Problem wird", sagt er.


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