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Er konnte es dann doch nicht lassen: Eigentlich wollte Bernhard Jürgens bei seiner Büttenrede auf Sticheleien gegen Delmenhorst verzichten, doch die Ganderkeseer Nachbarn bekamen von ihm dann doch noch ihr Fett weg. Im nächsten Jahr müssen die Delmenhorster aber keine Witze mehr von ihm befürchten. Denn es war Jürgens' letzter Auftritt bei einem "Bunten Faschingsstrauß". Er wird bei der Faschings-Session 2013 wahrscheinlich nicht mehr dabei sein.
"Ich hoffe, ihr habt mir alle verziehen", sagte Jürgens zum Ende seiner Büttenrede. Dem Publikum jedenfalls hat sein Auftritt gefallen. Mit seinen Scherzen erntete er viele Lacher - genauso wie "Tiffy"alias Stephanie Sandersfeld. Sie trat bereits am Sonntag beim Kinderfasching in die Bütt. Ihre Witze zielten nicht Richtung Delmenhorst. Die Nachwuchs-Büttenrednerin erzählte dem Publikum aber, dass ihr Opa überhaupt keine Zeit mehr für sie hat. Und das, obwohl er nun in Rente ist.
Traditionelles durfte nicht fehlen
Neben "Tiffy" standen noch einige andere Akteure aus dem Kinderfasching-Programm auf der Bühne. Auch die jüngste Gruppe des Ganderkeseer Faschings durfte sich noch einmal präsentieren - die "Sunshine Dancers" aus Delmenhorst. Außerdem waren noch die Mädchen der roten Garde, die blauweißen Funken, die "Smartie Dancers" und die "Bobbies" dabei.
Bei den Programmpunkten aus den großen Büttenabenden wurde auch auf Tradition gesetzt. Schließlich durften der Ganderkeseer Spielmannszug, der mittlerweile zum Inventar des "Bunten Faschingsstrauß" gehört, und die Gesangseinlage der Ex-Prinzenpaare nicht fehlen. Die Organisatoren mussten allerdings ein wenig improvisieren. Denn Sängerin Lena Fronczak musste krankheitsbedingt absagen. Für sie sprang Birgit Dürkop ein, die Fronczaks Nena-Medley sang.
Das zweistündige Programm wurde natürlich vom Prinzenpaar Volker I. (Kreye) und Jana I. (Westermann) sowie dem Kinderprinzenpaar Karim I. (Chouchane) und Gesa II. (Bücking) verfolgt. Sie wurden vor dem Programmstart vom Publikum stehend empfangen und zum Ende wieder verabschiedet.

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