Zuvor war über die Anträge zur Änderung der vom Rat im Dezember beschlossenen Steuersätze von 84 Euro für den ersten, 114 Euro für den zweiten und 144 Euro für jeden weiteren Hund im Jahr abgestimmt worden. Die drei CDU-Ausschussmitglieder beantragten, 66 Euro für den ersten, 111 Euro für den zweiten und 141 Euro für jeden weiteren Hund. Herbert Behrens als Linke-Mitglied im Finanzausschuss unterstützte diesen Antrag, die vier (von fünf) anwesenden SPD-Mitglieder sowie Sven Daniel als Ausschussmitglied der Grünen lehnten ihn ab; Bürgerfraktionär Hans-Hermann Hattendorf enthielt sich der Stimme. Damit war der CDU-Antrag gescheitert.
Dieses Schicksal wurde dann auch dem Antrag der Linken zuteil, 72 Euro für den ersten und 102 Euro für jeden weiteren Hund festzusetzen. Die vier Sozialdemokraten sowie Daniel, Hattendorf und die CDU-Ratsfrau Martina Ehlers lehnten das ab, Bettina und Michael Rolf-Pissarczyk von der CDU enthielten sich. Morgen beschäftigt sich der Verwaltungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung, am 16. Februar dann abschließend öffentlich der Rat (15 Uhr, Rathaus) mit den Hundesteuer-Anträgen.
Die Steuerbefreiung für Tierheimhunde hat laut Bürgermeister Martin Wagener keinen großen Effekt. Es handele sich bei diesen Tieren in der Regel um Fundtiere, die von ihren Besitzern wieder abgeholt werden. Zudem habe die Stadt dem Tierheim nur fünf Hundeplätze genehmigt.


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