Kück bedauerte, dass die 32 Jahre alte Drehleiter nicht mehr einsatzbereit ist und eine neue noch nicht angeschafft werden konnte. Wie sehr dieses Fahrzeug fehle, habe das Sturmtief Andrea am 5. Januar verdeutlicht. Hier habe man einen Landwirt bitten müssen, der Wehr sein Arbeitsgerät zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Stefan Schwenke sagte dazu, dass sich die Reparaturkosten von etwa 40000 Euro nicht mehr lohnen würden. Es zeichne sich aber eine Lösung ab. Wenn der Verwaltungsausschuss zustimme, könne die Wehr schon in wenigen Wochen über ein Mietfahrzeug verfügen.
Insgesamt hatte der Ortsbrandmeister 223 Dienste einschließlich der Sonderdienste aufgelistet. Dennoch mahnte er eine bessere Dienstbeteiligung an. Lobend erwähnte er dagegen, dass Uwe Knop, Oliver Kück, Tobias Baumann und Norbert Glaw an allen 23 Ausbildungsdiensten teilgenommen hätten, und Christoph Michaelis sei an 140 Einsätzen und Diensten beteiligt gewesen. Zum Dank überreichte er ihnen Präsente.
Kück sagte weiter, dass ein Defibrillator aus Spendenmitteln angeschafft worden sei und dass man von der Daimler-Benz AG einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für die neu gegründete Kinderfeuerwehr erhalten habe. Die Highlights seien die gelungenen Veranstaltungen aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Ortswehr gewesen. Weitere interessante Berichte gaben Jugendfeuerwehrwart Jörn Bialkowski, Kinderfeuerwehrwartin Helga Michaelis, Zugführer Torsten Monsees, die Leiterin der Sambagruppe, Sonja Bullwinkel, der Leiter der Altersabteilung, Hans Kirsch, und Jörn Bohling für die Gefahrstoffmessgruppe.
Schwenke verlieh dem Oberlöschmeister Jens Ulrich das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Dienste im Feuerlöschwesen und überreichte ihm dazu als Dank der Gemeinde ein Bild. Unter anderem hob er Ulrichs Verdienste als Schulklassenbetreuer hervor. Uwe Kück übergab einen Präsentkorb an Jens Ulrich. Des Weiteren beförderte Uwe Kück Tobias Baumann und Christoph Michaelis zu Hauptfeuerwehrmännern. Der Gemeindebrandmeister Axel Elster beförderte Andreas Warnken zum Hauptlöschmeister.
In seinem Grußwort erwähnte der Bürgermeister, dass in der Bundesrepublik 24197 freiwillige Feuerwehren, aber nur 102 Berufsfeuerwehren existieren. Damit machte er deutlich, wie wichtig die freiwilligen Ortswehren für die Sicherung des Brandschutzes in der Gemeinde seien. Axel Elster wies darauf hin, dass die 51 aktiven Mitglieder der Ortsfeuerwehr Worpswede 49 Prozent aller Einsätze im Gemeindebereich erledigt hätten. Paul Rodig nahm zum letzten Mal als Kreisbrandmeister an einer Jahresversammlung seiner Wehr teil. Diesen Posten habe er nicht aufgegeben, um Festausschussmitglied in Worpswede zu werden, sagte er scherzhaft. Kurz zuvor war er in dieses Gremium gewählt worden.


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