Im Stadtrat geht Schnibbens Mandat auf die 25-jährige Studentin Sarah Hoppe über, die erste Nachrückerin auf der SPD-Liste. Hoppe habe bereits vor fünf Jahren für den Stadtrat kandidiert, teilt Fraktionsgeschäftsführer Klaus Sass mit. Im Kreistag rückt Sabine Marquardt nach, die für die SPD auch im Stadtrat vertreten ist.
Linda Schnibben führt berufliche Gründe für ihren Rückzug aus der Kommunalpolitik in Stadt und Landkreis an. Sie habe "die große Chance" bekommen, in Vollzeit als Diplom-Ingenieurin für Werkstoffe in einem großen Unternehmen in Bremen zu arbeiten, erzählt die 48-Jährige auf Nachfrage unserer Zeitung.
Diese Chance habe sie nutzen wollen, zumal ihre Kinder inzwischen erwachsen und aus dem Hause seien und studierten. Sie sei zwar bereits im vergangenen Jahr in Teilzeit für das Bremer Unternehmen tätig gewesen - vor der Kommunalwahl im September vergangenen Jahres sei es aber für sie nicht absehbar gewesen, dass sich daraus eine Vollzeittätigkeit würde ergeben können, erläutert Schnibben, warum sie sich hat wählen lassen und nun doch auf ihre Mandate verzichtet.
Die Sozialdemokratin war rund zehneinhalb Jahre ununterbrochen im Kommunalparlament der Kreisstadt vertreten. In den vergangenen sechs Jahren hatte sie zudem das Ehrenamt der stellvertretenden Bürgermeisterin inne.
Linda Schnibben ist zudem Ortsvorsteherin in der Ortschaft Freißenbüttel - der Rat hat sie jüngst bis zum Jahr 2016 in diesem Ehrenamt bestätigt. Die Aufgaben der Ortsvorsteherin wolle sie auf jeden Fall bis dahin ausüben, betont Schnibben. Dieses Ehrenamt könne sie mit ihrem Vollzeitjob vereinbaren.


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