Über 30 Aussteller werden diesmal die Ergebnisse ihrer kreativen Schaffenskraft in der Begu zur Schau stellen. Tatjana Kriete setzt als Organisatorin auf Bewährtes. Nach sechs vorausgegangenen Ausstellungen weiß die Mitarbeiterin der Begegnungsstätte, was beim Publikum angesagt ist. Viele aus den Vorjahren bekannte Gesichter sind deshalb erneut dabei, aber auch einige neue Aussteller.
Der Maler Bernhard Senner gehört ebenso dazu wie Hans Bendig. Der Rentner aus Schwaneweder hat seinen Beruf jetzt zum Hobby gemacht. Der Tischlermeister drechselt aus Holz Schmuck und Vogelfiguren. Neu dabei ist auch eine Puppenausstellerin aus Bremen.
Der Kunstmarkt bietet auch während seiner siebten Auflage wie gewohnt ein breites Angebot, bei dem für jeden etwas dabei ist. Ilka Dilba zeigt Kleidsames und Accessoires, aus Filz und in bunten, fröhlichen Farben. Die Schwanewederin gehört zu den Stammgästen der Ausstellung. Sie kommt immer wieder gerne in die Begegnungsstätte. Zum wiederholten Mal dabei ist auch Tatjana Mücher. Die Meyenburgerin zeigt bezaubernde Schmuckunikate und andere Geschenkideen. Alle gefertigt aus Findholz, das sie bei Spaziergängen im Wald sammelt. Besuchern des Kunstmarktes schon vertraut ist auch Doris Seebeck. Die Aschwardenerin bringt auch diesmal wieder ihre selbstgetöpferten Kunstwerke in die Begegnungsstätte.
An den zwei Ausstellungstagen können sich Besucher sattsehen an vielen schönen Dingen. Ausgefallene Stein- und Glasketten, Bilder, Stofftaschen und Floristik, zerbrechlicher Kunst aus Glas und kunstfertig gestalteten Objekten aus Ytongsteinen locken. Wärmenden Schutz gegen winterliche Kälte versprechen Jacken und Stulpen aus Walkloden. Im Seifenpavillon kann die Nase zwischen allerlei Düften auf Schnuppertour gehen. Für den extravaganten Einrichtungsgeschmack gibt's Lampen aus Musikinstrumenten. Ein Aussteller aus Vollersode zeigt Kunst, die von der Kettensäge gestaltete wurde.
Schönes aus Tiffanytechnik, Kleidsames für Puppen, Skulpturen und gedrechselte Holzschalen sind zu sehen. Fotos, selbstgestaltete Karten und selbstgemachte Marmeladen runden das Angebot ab.
Der Kunstmarkt ist für die Begegnungsstätte längst ein Selbstläufer. Aussteller stehen Schlange, um ein Plätzchen zu ergattern. "Wir führen schon eine Warteliste. Alle Interessenten konnten wir gar nicht unterbringen", sagt Jürgen Stegmann. "Der Kunstmarkt hat sich etabliert", stellt der Leiter der Begegnungsstätte fest. Nicht nur die Kunst-Schaffenden würden sich darum reißen, dabei zu sein. "Auch der Besucherzuspruch ist jedes Jahr gut."
Für den Begu-Leiter zeigt es, dass das Konzept des Kunstmarktes ankommt. Kunst mit Niveau, das sei der Anspruch. Eben nicht "das Übliche", was Besucher sonst auf Märkten so zu sehen bekämen, so Stegmann. Die Aussteller zieht es nicht nur in die Begegnungsstätte, weil sie hier ihre Werke an die Frau oder den Mann bringen wollen. Viele genießen auch den Plausch untereinander, wenn die Zeit es zulässt. "Die freundliche Atmosphäre reizt die Aussteller", weiß Tatjana Kriete. Außerdem fülle der Kunstmarkt eine Lücke. Die Aussteller nutzen die zusätzliche Gelegenheit, zwischen Weihnachts- und Ostermärkten ihre Werke im Frühling in der Begegnungsstätte zu präsentieren.


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