Das Eis ist dick genug, hat Organisator Manfred Müller festgestellt. Der Meyenburger ist nämlich der König der Plätteisen-Werfer auf dem Eis. Im vergangenen Jahr holte er sich bei der deutschen Meisterschaft in Braunlage/Harz den heiß ersehnten Titel.
In Meyenburg nimmt er, auch wenn's schwer fällt, mit der Zuschauerrolle vorlieb und kümmert sich um die Organisation. Am Sonnabend wird sich zeigen, wer in Meyenburg am besten zielt. Fünf farbige Holzklötze am Ende einer 25 Meter langen Eisbahn sind zu treffen. Eine Art Kegeln auf Eis. "Die zwei äußeren Klötze zählen sechs Punkte, die zwei inneren acht und der Klotz in der Mitte zehn Punkte." In zwei Durchgängen mit jeweils zehn Würfen werden die zehn Teilnehmer mit den meisten Punkten für das Finale ermittelt. Das Training beginnt um 13 Uhr, der eigentliche Wettkampf um 14 Uhr. Auf drei Bahnen gleichzeitig lassen die Teilnehmer die Bügeleisen über das Eis flitzen.
"Mitmachen kann jeder. Mitzubringen ist nur ein Setzbügeleisen", sagt Manfred Müller. "Ohne Kabel", setzt er vorsichtshalber hinzu. Dass jemand ein Eisen mit Kabel mitbrachte- alles schon vorgekommen.
Müller hofft in diesem Jahr auf einen ähnlich guten Andrang von Teilnehmern und Besuchern wie 2009. Damals gingen rund 45 Teilnehmer aus verschiedenen Landkreisen auf dem Teich neben der Meyenburger Wassermühle an den Start. Rainer Lüllmann aus Schwanewede gewann. Angefeuert wurden sie von rund 250 Zuschauern, die ihren Spaß an dem ausgefallenen Wettkampf auf Eis hatten.


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