Seit zehn Jahren gibt es die Gemeinschaft Flying Dogs, die bundesweit und in der Schweiz dafür wirbt, dass Hundehalter mit ihren Tieren auf sportliche Weise "eine gute Zeit haben", erzählt Initiatorin Sabine Wolff. Drei Dinge brauche man dafür: eine Scheibe, eine Wiese, einen Hund und keinen Wind. Handelsübliche Scheiben sollten Hundebesitzer besser nicht benutzen. Für dieses Training gebe es weiche Frisbeescheiben, die nicht brechen können und somit Zähne und Zahnfleisch nicht schaden können, erklärt die Fachfrau zwischen den einzelnen Vorführungen.
Wahre Cracks gehen hier an den Start. Manche von ihnen sind sogar mehrfache Europameister. Sie heißen "Bounty", "Swiffer" oder "Tut nix" und hechten mit fliegenden Ohren hinter den roten Scheiben her. Sie machen Luftsprünge, drehen Pirouetten oder springen über angewinkelte Oberschenkel, um mit den Zähnen nach dem heiß geliebten Spielgerät zu schnappen. Quirlige Mischlinge, Bordercollies und Belgische Schäferhunde hocken sich erwartungsvoll ins Gras und können es kaum erwarten, dass die Scheibe wieder fliegt.


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