Die Idee, Püppchen aus Ruanda in Deutschland zu verkaufen, kam vom Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport, Willi Lemke, und wurde von Heinz G. Gehnke vom Stammtisch der "Mistböcke" übernommen. Lemke hatte Gehnke von einem Hilfsprojekt für Frauen in Ruandas Hauptstadt Kigali erzählt. Im Rahmen des Projektes wird Vergewaltigungsopfern des großen Genozid (Völkermord) von 1994 geholfen. INEZA, so heißt das Projekt, bietet 25 HIV-positiven Frauen eine Beschäftigung in einer Nähstube in Kigali. Für die Frauen stellt der Verkauf ihrer selbstgenähten Puppen eine größere Unterstützung als eine einfache Spende dar.
Schon als die Nachricht im Dezember 2011 in Rotenburg die Runde machte, wurden die ersten Puppen bereits vorbestellt. Auch prominente Hilfe meldete sich bei den Leuten vom Stammtisch, und mit Liz Baffoe dürfen die Böcke eine bekannte Schauspielerin mit einem Püppchen in der Hand für die Werbung verwenden. Die ehemalige Mary Sarikakis aus der Kult-Serie "Lindenstraße" kennt die Vorfälle in Ruanda nur allzu gut und hatte spontan ihre Hilfe zugesagt.
Willi Lemke darf sich über die Erlöse freuen, die ungekürzt nach Afrika gehen. Dafür setzt er sich persönlich ein.



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