Für Eltern und Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums und der 10. Klassen der benachbarten Realschulen hat das Gymnasium Sottrum am Dienstag, 14. Februar, 19.30 Uhr, eine Infoveranstaltung organisiert. Es wird über die Jahrgangsstufe 10 und über die allgemeine Struktur der gymnasialen Oberstufe berichtet.
"Seit vier Jahren hat der 10. Jahrgang des Gymnasiums eine Doppelfunktion. Einerseits ist er wie früher der letzte Jahrgang des Sekundarbereichs I, an dessen Ende die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem Leistungsstand unterschiedliche Abschlüsse erhalten können, Zusätzlich ist der 10. Schuljahrgang die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe, erläutert Schulleiter Franz Wenzl.
Das heißt die 10. Jahrgangsstufe übernehme die Brückenfunktion der früheren 11. Klasse und bereitet die Schüler auf Arbeitsweisen, Themen und Anforderungsniveaus der Qualifikationsphase vor.
Außerdem erhalten die Schüler bereits im 10. Schuljahrgang einige Wahlmöglichkeiten, die Auswirkungen auf die Belegungsverpflichtungen in der nachfolgenden Qualifikationsphase haben können.
Realschüler/innen mit dem Erweiterten Sekundarabschluss I benötigen bis zum Abitur nach wie vor drei Jahre an einem Gymnasium. Sie durchlaufen zunächst die Einführungsphase in Jahrgang 10 und besuchen anschließend die Qualifikationsphase in den Jahrgängen 11 und 12, betont Wenzl.
Am Montag, 13. Februar 2012, findet um 20 Uhr im Forum des Gymnasiums Sottrum eine Informationsveranstaltung über die Struktur der Qualifikationsphase und die besonderen Angebote der Schule statt. Der Informationsabend richtet sich insbesondere an die Eltern der 10. Klassen der Gymnasien in Sottrum und Ottersberg, aber auch Interessierte anderer Gymnasien aus dem Kreis Verden oder dem Kreis Rotenburg sind willkommen. Wer das Gymnasium Sottrum genauer anschauen möchte, kann die Schule um 19.30 Uhr besichtigen.
In der Qualifikationsphase (Jahrgänge 11 und 12) können die Schülerinnen und Schüler innerhalb von Rahmenvorgaben ihre Schullaufbahn individuell gestalten.
Sie haben die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen fachbezogenen Schwerpunkten und können einige Abiturprüfungsfächer persönlich festlegen. Um Einseitigkeiten und frühzeitige Spezialisierungen zu unterbinden, gibt es für mehrere Fächer offizielle Mindestbelegungsverpflichtungen.
Das Gymnasium Sottrum wird im Schuljahr 2012/13 vier Schwerpunkte anbieten, nämlich den sprachlichen, den naturwissenschaftlichen, den gesellschaftswissenschaftlichen und den musisch-künstlerischen, teilt Wenzl mit.
Es werden von der Schule nur ein bis zwei Schwerpunktfächer festgelegt, die weiteren Prüfungs- und Ergänzungsfächer können entsprechend den amtlichen Vorgaben und eines von der Schule festgelegten Rasters frei gewählt werden, sodass sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten ergeben, meint der Schulleiter.


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