"Wir stellten fest, dass die Klein- und Großleuchten aufgrund der Lichttechnik sowie der Bestückung mit Quecksilberdampf- und Hochdrucklampen einen geringen Wirkungsgrad hatten und unwirtschaftlich waren", erklärt Planer Ernst Dierks. Hinzu kam, dass die Beleuchtung nicht nur alt, sondern zum Teil auch abgängig war.
Im Februar 2011 entschied der Rat, die vorhandenen gegen neue Leuchten auszutauschen, die nicht nur besseres Licht machen, sondern mit denen auch bares Geld eingespart werden kann: "Wir schätzen, dass wir nur noch halb so viel Stromkosten zahlen werden", sagt Bürgermeister Harling.
Rund 7200 Euro können pro Jahr eingespart werden. Somit werden sich die Investitionskosten in Höhe von 47000 Euro nach etwa sechseinhalb Jahren bereits amortisieren. "Außerdem rechnen wir damit, dass sich durch die zukünftig turnusmäßig organisierte Wartung der Beleuchtung auch die Betriebskosten reduzieren werden", berichtet Planer Dierks. Bis 2009 wurde immer dann, wenn Leuchten ausfielen, ausgetauscht.
Ab sofort werden alle Leuchtmittel nach fünfeinhalb Jahren gesammelt und erneuert. "Die Lebensdauer der neuen Natriumdampf-Hochdrucklampen beträgt 15000 Stunden. Somit kann man die Auswechslung ab sofort viel genauer planen." Demnächst soll die Wartung der Straßenbeleuchtung ausgeschrieben werden. Außerdem will der Rat über die Schaltdauer sprechen. "Denkbar wäre, dass die Lampen länger brennen, wenn Veranstaltungen im Ort sind, oder sonnabends vielleicht sogar durchgängig geschaltet werden, wie es beispielsweise schon jetzt in Hassendorf Usus ist", berichtet Harling.


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